manchmal, wenn mich die arroganz und auch der letzte stolz verlässt, dann will auch ich irgendwo hin gehören.
nein, nicht irgendwo, sondern zu menschen, die ich, aus verscheidenen gründen, dafür ausgewählt habe.
wie soll ich beschreiben, wie das ist, nirgendwo dazu zu gehören?
einfach nicht dazu zu gehören...
evtl sogar nicht gewollt zu werden????!!!!????
himmel, hilf mir bitte...
oder egal...
egal, wer oder was, aber helft mir!
wer kann diesen schmerz, diese qual, diese scham, diese schindung von mir nehmen?
erleichterung würde mir schon reichen, und ich weiß, ich müsste es selber schaffen...
aber immer wieder steh ich vor der erkenntnis; scheinbar schaffe ich es einfach nicht...
ich kämpfe und kämpfe, tue und tue, bin offen und ehrlich...
aber es ist nicht nur immer umsonst, es ist jedes mal demütigend...
zu demütigend...
ich weiß, objektiv gesehen bin ich langsam, aber ich habe den eindruck, ich strebe danach, vorwärts zu kommen und beweg mich auch dementsprechend.
doch...
schau ich mit distanz auf mich oder bekomme ich ein distanziertes bild durch andere gespiegelt, bleibt als wahrheit nur, dass ich nicht von der stelle komme...
wie auf einem laufband...
und das, was ich als schmerz verspüre, ist wohl das sprichwörtliche "gegen die wand laufen"...
ich sehe es zwar nicht, aber es tut genau so weh...
ich überlege ernsthaft, ob ich anfangen sollte, h zu konsumieren, weil man dem nachsagt, dass man dann (endlich!) nichts mehr fühlt....
aber eigentlich möchte ich nur tot sein...
himmel, bitte, warum kann ich nicht einfach tot und weg sein?
lass doch bitte endlich alles einfach vorbei sein...
bitte...
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wie schützt man das
besondere an einem selbst? |